Stadt Marsberg erzielt Überschuss im Jahresabschluss 2025
Stadt Marsberg erzielt Überschuss im Jahresabschluss 2025
Der Jahresabschluss 2025 der Stadt Marsberg wurde aufgestellt. Der bestätigte Entwurf wird am 10.09.2026 im Rat eingebracht. Am 24.09.2026 wird der Jahresabschluss 2025 dem Rechnungsprüfungsausschuss zur Prüfung vorgelegt. Die Feststellung ist für den 13.10.2026 vorgesehen.
Die Stadt Marsberg schließt das Haushaltsjahr 2025 mit einem positiven Ergebnis ab. Der Jahresabschluss weist einen Überschuss in Höhe von 1.172.252,99 € aus. Dieser Betrag soll der Ausgleichsrücklage zugeführt werden, um die finanzielle Stabilität der Stadt nachhaltig zu sichern.
Mit der vollständigen Zuführung des Überschusses zur Ausgleichsrücklage wird die finanzielle Grundlage für die kommenden Jahre weiter ausgebaut. Die Ausgleichsrücklage ist in der Bilanz ein gesonderter Posten des Eigenkapitals. Sie ist ein zentrales Instrument, um künftige Schwankungen der Jahresergebnisse im Haushalt auszugleichen. Dabei gilt ein Haushaltsplan dann noch als (fiktiv) ausgeglichen, wenn der Fehlbetrag durch die Ausgleichrücklage aufgefangen werden kann.
Laut fortgeschriebenem Ansatz war für 2025 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von
3.206.020,00 € veranschlagt. Das erfreuliche Ergebnis ist im Wesentlichen auf die positiven Entwicklungen bei den Gewerbesteuereinnahmen und den Finanzerträgen sowie auf Einsparungen bei den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen zurückzuführen.
Zum 31.12.2025 hat die Stadt Marsberg Kredite in Höhe von 1.199.329,75 € im Kernhaushalt bilanziert. Hiervon entfallen 1.001.038,00 € auf das Förderprogramm „Gute Schule 2020“.
Im Hinblick auf die Investitionstätigkeit der Stadt Marsberg kann für das Haushaltsjahr 2025 festgestellt werden, dass der grundsätzliche im Idealfall anzustrebende Substanzerhalt erreicht werden konnte. Mit 8.107.743,25 € überschreiten die Auszahlungen für Investitionstätigkeit die bilanzielle Abschreibung von 4.096.663,57€.
Trotz eines erfolgreichen Jahresabschlusses 2025 gestaltet sich die finanzielle Situation der Stadt Marsberg im Jahr 2026 schwieriger. Im Verlauf des Jahres 2026 hat die Stadt Marsberg hohe Gewebesteuerabgänge zu verzeichnen. Auch die Vorauszahlungen für die Gewerbesteuer 2026 wurden entsprechend angepasst und reduziert. Somit fehlen nach aktuellem Kenntnisstand im Jahr 2026 bei den Einnahmen aus der Gewerbesteuer 5,2 Millionen Euro. Unter Berücksichtigung der aktuellen Finanzsituation wurde eine haushaltswirtschaftliche Sperre verhängt. Mit dieser Maßnahme kann eine erhebliche Verschlechterung des Jahresergebnisses 2026 nach derzeitiger Lage vermieden werden.





