Die Stadt Marsberg informiert: Marsberg – jetzt Mitglied im „Zukunftsnetz Mobilität NRW“

Stadt Marsberg stellt Weichen für die Mobilitätswende: Bürgermeister Matthias Koch unterzeichnet Rahmenvereinbarung zur Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW

 Marsberg. Mobilität wird für Städte und Gemeinden zunehmend zum Standortfaktor. Um neue Wege in lebenswerten Städten zu sichern und für eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Mittel- und Oberzentren zu sorgen, müssen durchgängige und übergreifende Mobilitätsketten geschaffen werden.

Mit dem Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW bekommt die Stadtverwaltung nun Unterstützung, um passende Möglichkeiten für Marsberg zu erarbeiten.

Bürgermeister Koch unterzeichnete die Rahmenvereinbarung zur Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW.

Nachhaltige Konzepte und Vernetzung: „Indem wir ein attraktives und nachhaltiges Mobilitätsnetz schaffen, erhöhen wir die Lebensqualität vor Ort“, erklärt Bürgermeister Koch.

In der Kooperation mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW sieht der Bürgermeister handfeste Vorteile: „Beratung, Vernetzung und Qualifikation – wir freuen uns darauf, die vielfältigen Angebote für Marsberg nutzen zu können und vom Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen zu profitieren.“

Expertise nutzen

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Unterstützungsnetzwerk, das Kommunen dabei berät und begleitet, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: Attraktive Mobilitätsangebote schaffen, sodass alle Menschen in NRW nachhaltig und klimaneutral mobil sein können.

Andere Bundesländer nutzen das Zukunftsnetz Mobilität NRW mittlerweile als Vorlage für eigene Konzepte für kommunales Mobilitätsmanagement. Gefördert wird die Arbeit durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Angebote zahlen sich aus

Neben der Qualifizierung und Vernetzung der Verwaltungsmitarbeiter gehört es auch zur Arbeit des Zukunftsnetz Mobilität NRW, Veränderungsprozesse in der kommunalen Verkehrsplanung hin zur Entwicklung neuer Mobilitätsangebote anzustoßen. Drei regionale Koordinierungsstellen betreuen die Mitglieder vor Ort und sind jeweils bei den Verkehrsverbünden oder Zweckverbänden der Region angesiedelt, um das regionale Wissen und bestehende Netzwerke optimal zu nutzen. Im Bereich Westfalen-Lippe ist das der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).

Hubert Aßhauer von der Stabsstelle „Klima, Umwelt und Mobilität ergänzt: „Nachhaltige Mobilität zu planen, zu etablieren und zu leben ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Immer mehr Kommunen im NWL-Raum vernetzen sich mit der Zielsetzung, Klimaschutz aktiv in die Tat umzusetzen.“

Insgesamt sind bereits rund 330 Kommunen in ganz Nordrhein-Westfalen Mitglied im Zukunftsnetz, mehr als 180 davon im Bereich Westfalen-Lippe.

Weitere Informationen unter: www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de

Foto (von links nach rechts):  Hubert Aßhauer (Stabsstelle „Klima, Umwelt und Mobilität), Michaela Schröder (Stabsstelle „Wirtschaftsförderung“), Bürgermeister Matthias Koch, Dr. Tobias Bödger (Zukunftsnetz Mobilität NRW), Andre Wolf ((Zukunftsnetz Mobilität NRW).