Vereinbarung über die Gefahrenabwehr im Kilianstollen unterzeichnet
Vereinbarung über die Gefahrenabwehr im Kilianstollen unterzeichnet
Um die Sicherheit im Besucherbergwerk Kilianstollen dauerhaft sicherzustellen unterzeichneten kürzlich die Vorstandsmitglieder des Heimatbundes Marsberg e. V., der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Marsberg sowie der Bürgermeister eine Vereinbarung hierüber.
Hiernach übernimmt die Stadt Marsberg Verpflichtungen, die vom Grundsatz her dem Heimatbund als Betreiber des Besucherbergwerks zukommen. Da bei einem Brandereignis im Bergwerk – wie beispielsweise bei einem Brand der Diesellock – besondere Anforderungen an die Einsatzkräfte gestellt werden, erhält die Marsberger Feuerwehr demnächst spezielle Ausstattungsgegenstände:
- Atemschutzgeräte, die über einen größeren Luftvorrat als die sonst bei der Feuerwehr verwendeten Geräte verfügen.
- Grubentelefone, damit die im Stollen tätigen Einsatzkräfte mit der Einsatzleitung, die sich außerhalb des Bergwerks befindet, kommunizieren können, da der normale Einsatzstellenfunk schon nach wenigen Metern im Stollen an seine Grenzen kommt.
- Eine Transportmöglichkeit für verletzte Personen. Dies ist weniger für ein Brandereignis gedacht, sondern für medizinische Notfälle im Bergwerk.

Das Bild zeigt v. l. n. r. Wolfgang Kleffner und Petra Ackermann vom Vorstand des Heimatbundes, Bürgermeister Matthias Koch und Wehrleiter Cyrill Stute





