Elektronische Wohnsitzanmeldung jetzt auch in Brilon verfügbar

Rund 2.500 Zu- und Umzüge zählt allein Brilon jährlich. Wer den Wohnort wechselt, muss dies den Behörden innerhalb von zwei Wochen mitteilen. Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger in Brilon ihren Wohnsitz online anmelden. Die elektronische Wohnsitzanmeldung ermöglicht es, den Wohnsitzwechsel bequem von zu Hause aus zu erledigen – ohne Behördengang.

Durch die Nutzung des Online-Dienstes „Elektronische Wohnsitzanmeldung (eWA)“ entfallen Terminvereinbarungen sowie lange Wege und Wartezeiten. Dadurch werden sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch die Verwaltung entlastet. Eine besondere Erleichterung ist dabei die Möglichkeit, auch die Änderung des Wohnorts auf dem Personalausweis und dem Reisepass vorzunehmen. Das schließt auch Daten auf dem elektronischen Speicher- und Verarbeitungsmedium des Personalausweises ein. Bei dem Vorgang steht Sicherheit an oberster Stelle: Der Online-Dienst stellt die elektronische Meldebestätigung zum Download bereit. Die Meldebestätigung wird signiert und fälschungssicher gemacht – und ist damit zur Verwendung im privaten Rechtsverkehr nutzbar.

Um die elektronische Wohnsitzanmeldung zu nutzen, sind folgende Voraussetzungen notwendig:

  • Ein Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion oder eine eID-Karte.
  • Ein Nutzerkonto mit Postfach, wie etwa die BundID.
  • Die AusweisApp zur Identifizierung.

Der Online-Dienst „elektronische Wohnsitzanmeldung“ ist im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) entstanden. Nach dem „Einer für Alle“-Prinzip entwickelte Hamburg den Online-Dienst nicht nur für die eigene Stadt, sondern stellt ihn auch für andere Bundesländer zur Verfügung. So wird der Service Schritt für Schritt in ganz Deutschland verfügbar gemacht.

Weitere Informationen und den Zugang zum Service finden sich auf der offiziellen Website: www.wohnsitzanmeldung.de.

Mit der Einführung dieses digitalen Angebots setzt die Stadt Brilon einen weiteren Schritt in Richtung moderner, bürgerfreundlicher und digitaler Verwaltung.

Bilder: Senatskanzlei Hamburg/Christan O. Bruch.