Katastrophenschutz-Leuchttürme: Anlaufstellen für den Notfall

Katastrophenschutz-Leuchttürme: Anlaufstellen für den Notfall

Die Stadt Marsberg informiert hiermit über die neu errichteten Katastrophenschutz-Leuchttürme. Diese wurden eingerichtet, um bei einer größeren Notlage– zum Beispiel bei einem länger andauernden Stromausfall oder dem Ausfall von Telefon- und Mobilfunknetzen die Bürger und Bürgerinnen schnell zu informieren, zu unterstützen und Ihnen Hilfe anzubieten.

Die Feuerwehrhäuser in Beringhausen/Bredelar, Essentho, Giershagen, Heddinghausen, Meerhof und Westheim sowie die Dreifachturnhalle in Niedermarsberg sind dabei als Katastrophenschutz-Leuchttürme ausgewiesen.

Die Leuchttürme dienen als Anlaufstelle.

Dort können Sie:

  • Notrufe an Feuerwehr und Rettungsdienst weiterleiten lassen,
  • Ihr Mobiltelefon aufladen,
  • sich aufwärmen,
  • Erste Hilfe erhalten,
  • aktuelle Informationen zur Lage und behördliche Hinweise bekommen.

Die Leuchttürme werden bei Bedarf von Mitarbeitenden der Feuerwehr und der Stadt besetzt.

Wichtig für alle Betroffenen zu wissen:

  • Es gibt keine Übernachtungsmöglichkeiten.
  • Es werden keine warmen Mahlzeiten ausgegeben.
  • Die Leuchttürme ersetzen keine medizinische Versorgung über die Erste Hilfe hinaus.

Die Stadt Marsberg bittet alle Bürgerinnen und Bürger:

  • Suchen Sie einen Leuchtturm nur auf, wenn es wirklich notwendig ist.
  • Unterstützen Sie nach Möglichkeit Nachbarn sowie ältere oder hilfsbedürftige Menschen.
  • Informieren Sie die Feuerwehr frühzeitig über erkennbare Gefahren.
  • Bewahren Sie Ruhe.

Eine gute Vorbereitung kann im Ernstfall viel bewirken. Deshalb empfehlen wir allen Bürgerinnen und Bürgern, sich rechtzeitig mit dem Thema Notfallvorsorge zu beschäftigen. Dazu gehört beispielsweise ein ausreichender Vorrat an Lebensmitteln, Trinkwasser, wichtigen Medikamenten. So können Sie sich und Ihre Familien in den ersten Stunden einer Krisensituation gut versorgen.

Das im Rahmen des Wassersicherstellungsgesetzes mit Unterstützung einer Zuwendung des Landes Nordrhein-Westfalen beschaffte Notstromaggregat wird von den Stadtwerken Marsberg im Zuge des Ausbaus der netzunabhängigen Notstromversorgung in der Wasserwirtschaft am Standort Essentho eingesetzt. Es dient der Sicherstellung der Trinkwasserversorgung auch bei einem länger andauernden Stromausfall und trägt damit zur Erhöhung der Versorgungssicherheit bei.

Weitere Informationen und praktische Tipps zur persönlichen Notfallvorsorge finden Sie beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Der Link leitet auf die Internetseite der Stadt Marsberg, auf der alle relevanten Informationen zusammengefasst sind

Weitere Informationen und praktische Tipps zur persönlichen Notfallvorsorge finden Sie beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).